Stand der Kosten- und Leistungsrechnung in den Bezirkshauptmannschaften

Promberger Kurt/Winkler Mathias/Kranewitter Katrin
Working Paper No 17, Zentrum für Verwaltungsmanagement (Universität Innsbruck), Innsbruck 2004

Abstract

Effektivitäts- und Effizienzanalysen zur Steigerung der Leistungsfähigkeit von  öffentlichen Verwaltungen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Angestrebt wird die Schaffung von öffentlichen Institutionen, die wirksamere Leistungen zu geringeren Kosten erbringen. Voraussetzung hierfür ist aber, die erbrachten Leistungen (Was wird produziert?) und die dazugehörigen Kosten (Mit welchen Mitteln wird produziert?) zu kennen. Ein Grund, weshalb immer mehr Verwaltungen ihre Leistungen (Produkte) definieren sowie Kosten- und Leistungsrechnung einführen. Sie fundiert einerseits die Kalkulation von Preisen und Gebühren, andererseits hilft sie beim Aufbau eines verwaltungsinternen Wettbewerbs, was sich wiederum positiv auf die Effizienz der Leistungserstellung und die Kundenzufriedenheit auswirken kann. Ziel dieser Arbeit ist es den Stand der Kosten- und Leistungsrechnung in den österreichischen Bezirkshauptmannschaften als unterster staatlicher Vollzugsebene darzustellen und zu zeigen, inwieweit die Leistungen der Bezirkshauptmannschaften definiert wurden und welche Vergleichsmöglichkeiten sich daraus ergeben.

 

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