Neues kommunales Haushalts- und Rechnungswesen in der Bundesrepublik Deutschland

Promberger Kurt/Früh Günther/Niederkofler Rainer
Working Paper No. 14 Zentrum für Verwaltungsmanagement, Innsbruck 2004

Abstract

Zu Beginn der neunziger Jahre entwickelte sich in der Bundesrepublik Deutschland ein Reformprogramm, welches auf den Übergang vom bürokratischen Steuerungsmodell zu einem managementorientierten Steuerungsmodell abzielt. Das ressourcenoriente Rechnungswesen bildet einen der zentralen Bausteine der neuen kommunalen Steuerung.

Die Innenministerkonferenz hat im Mai 1994 die Bereitschaft der Länder zugesichert, die Gemeinden bei der Umsetzung ihrer Reformvorhaben zu unterstützen und die länderübergreifende Einheitlichkeit des kommunalen Haushaltsrechts sicherzustellen. Ein erster wichtiger Schritt wurde mit der Novellierung des Haushaltsgrundsätzegesetztes geschaffen. Damit wurden die Budgetierung und die doppelte kaufmännische Buchführung im öffentlichen Haushaltswesen für die praktische Anwendung zugelassen. Mittlerweile wenden eine Reihe von Kommunen, Städten und Landkreisen diese für die Reformierung des öffentlichen Haushaltswesen wichtigen Instrumente an bzw. sind dabei diese einzuführen.

Der vorliegende Bericht gibt dem Leser einen Überblick über die wesentlichen Meilensteine und Inhalte sowie über die Ausgestaltung der Reform des kommunalen Haushalts- und Rechnungswesens in der Bundesrepublik Deutschland.

 

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